Elektrotechnik

Das Studium gliedert sich zu gleichen Teilen (jeweils 12 Wochen) in Praxisphasen in den Ausbildungsunternehmen und in Theoriephasen an der Dualen Hochschule und beginnt mit der ersten Praxisphase im Oktober.

Im Grundstudium werden die für den zukünftigen Ingenieur unbedingt erforderlichen theoretischen Grundlagen in Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Messtechnik vermittelt. Darüber hinaus wird praxisorientiert mit intensiver Laborunterstützung die elektronische Schaltungstechnik, die Digitaltechnik unter Einbeziehung der programmierbaren Logik und die Mikrocomputertechnik am Beispiel modernster Mikrocontroller gelehrt. Im Fach Informatik, das sich über alle vier Semester erstreckt, wird das Programmieren in der Programmiersprache C, die heute Industriestandard ist, erlernt. Daneben werden Softwarewerkzeuge wie zum Beispiel CAD-Systeme zum Schaltungsentwurf und zur Schaltungssimulation eingesetzt und der Umgang wird an praktischen Beispielen geübt. Die Fächer Signale und Systeme, Kommunikationstechnik, Energietechnik und mechanische Konstruktion ergänzen das breite Spektrum. Fächerübergreifend werden Kenntnisse in der Betriebswirtschaftslehre, Arbeits- und Kreativitätstechniken, Prozessmanagement und Qualitätsmanagementsystemen erworben.

Studienschwerpunkt Automatisierungstechnik
Fachschwerpunkte sind Sensorik und Messwertverarbeitung, Echtzeitdatenverarbeitung, Automatisierungssysteme, Leistungselektronik und elektrische Antriebssysteme. Der Absolvent des Studiengangs Automatisierungstechnik ist in der Lage, wissenschaftliche Erkenntnisse in Anwendungen des aktuellen Bedarfs umzusetzen. Seine Fachkompetenz umfasst die Grundlagen und Verfahren der Automatisierungstechnik. Zusätzlich verfügt er über betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie die erforderliche Sozial- und Methodenkompetenz, die insbesondere durch die systematisch gestaltete betriebliche Ausbildung erworben wurde.

Studienschwerpunkt Nachrichtentechnik
Fachschwerpunkte sind Theorie der Nachrichtentechnik, Digitale Signalverarbeitung, Rechnerkommunikation, Hochgeschwindigkeitsnetze, Übertragungstechnik, Elektronik, Hochfrequenztechnik.

Der Absolvent des Studiengangs Nachrichtentechnik ist in der Lage, wissenschaftliche Erkenntnisse in Anwendungen des aktuellen Bedarfs umzusetzen. Seine Fachkompetenz umfasst grundlegende und anwendungsbezogene Methoden der Informations- und Kommunikationstechnik und befähigt ihn, deren Komponenten und Systeme bereitzustellen, einzusetzen und zu pflegen. Insbesondere die Verwendung immer höherer Taktraten in heutigen digitalen Systemen führt oft zu Problemstellungen, die ohne grundlegende Kenntnisse in der Hochfrequenztechnik nicht mehr verstanden werden können. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt liegt überall dort, wo schneller Informationsfluss bei hohen Ansprüchen an die Übertragungssicherheit erforderlich ist.
Im Zusammenspiel von kompaktem Studium an der Dualen Hochschule und gezielter Ausbildung im Betrieb gelingt die Hinführung über ganzheitliches Lernen zum eigenverantwortlichen Handeln im Team. Er kennt damit den organisatorischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Rahmen seiner Arbeit und bezieht das soziale Umfeld in sein Tun mit ein. Somit kann er nach seinem Abschluss in den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Qualitätswesen und Vertrieb sofort produktiv tätig sein.