Veranstaltungs- und Produktionstechnik

Der Ingenieur für Veranstaltungs- und Produktionstechnik findet sein Tätigkeitsfeld in der gesamten Freizeit- und Medienbranche. Er wird vornehmlich als technischer Leiter in Theatern, großen Hallen, Messen, Kongress-Zentren sowie bei der Produktion von Rundfunk, Fernsehen und Film eingesetzt. Der Studiengang vermittelt, basierend auf einer breiten Ingenieur-Grundausbildung, spezifische Kenntnisse der dort eingesetzten Technik. Weitere Studieninhalte sind Management, Planung, Organisation und Sicherheit von Veranstaltungen. In der betrieblichen Ausbildung wird spezifisches Wissen für den Einsatz in einem speziellen Zweig dieser vielfältigen Branche vertieft.

Aufgrund der bisher sehr geringen Zahl von Anmeldungen im Jahr 2007 wird der Kurs im Oktober 2007 nicht angeboten.

Studienvoraussetzungen für Studierende:
Als Schulabschluss ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erforderlich.
Die Fachhochschulreife reicht nicht aus.
Die/der Studierende schließt mit dem Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag über eine Laufzeit von 3 Jahren. Weitergehende Verpflichtungen beiderseits sind vorab ausgeschlossen. Ausbildungsvertragsformulare sind bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg erhältlich. Der Betrieb muss zur Ausbildung vom Hochschulrat der DHBW zugelassen sein.

Ausbildungsbetriebe
Betriebe, die ausbilden wollen, erhalten von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe zunächst fachrichtungsbezogene Zulassungsunterlagen. Sie dienen dazu, festzustellen, ob die personellen und sachlichen Ausbildungsvoraussetzungen vorliegen.

Wichtig ist vor allem, dass der Betrieb ein breites Betätigungsfeld in der Branche aufweist und dass die betriebliche Betreuung durch einen Dipl. Ing. einer vorzugsweise technischen Fachrichtung erfolgt.

Viele Betriebe, die sich in der Ausbildung engagieren, sind in den Verbänden DTHG und VPLT organisiert.

Dauer des Studiums
Das Studium dauert genau 3 Jahre, da jedes Semester erfolgreich absolviert werden muss und nicht wiederholt werden kann. Es gliedert sich in 6 Semester mit je einer Theorie- und Praxisphase, die jeweils etwa 3 Monate dauern und sich abwechseln. Der Student erhält tariflichen Urlaub von seiner Firma, den er innerhalb der Praxisphase nehmen kann.

Kosten
Der Ausbildungsbetrieb zahlt seinen Studierenden eine angemessene Ausbildungsvergütung, die zum Lebensunterhalt ausreichend sein soll. Die Studierenden tragen die anfallenden Beiträge und Gebühren (im Studienjahr 2005/2006 ca. 220 €). Seit dem Jahr 2007 werden in Baden-Württemberg zusätzlich Studiengebühren in Höhe von 500 € pro Semester erhoben. Weitere Kosten fallen für beide Seiten nicht an, da die Ausbildung an der DHBW vom Land Baden-Württemberg finanziert wird.