Sicherheitswesen (Safety, Health and Environment)
Strahlenschutz, Arbeitssicherheit und Umwelttechnik im Überblick

Im Studiengang Sicherheitswesen werden Ingenieure im technisch-gesellschaftlichen Aufgabenfeld ausgebildet, die insbesondere kompetent für Problemlösungen im Strahlenschutz, in der Umwelttechnik und in der Arbeitssicherheit sind. Ingenieure in diesen Bereichen sollen Gefährdungen für Mensch und Umwelt vermeiden und Verantwortung übernehmen können. Außerdem erfordert die Übernahme von Verantwortung auch außerfachliche Qualifikation im Umgang mit geltendem Recht und mit betriebswirtschaftlichen, mit organisatorischen Gegebenheiten. Themen wie Projektmanagement, Projektplanung, Projektkalkulation, Kostenermittlung und Terminverfolgung werden ingenieursgerecht vermittelt. In einigen Vorlesungen und in der Praxis werden Risikoevaluierungen zu Vorgängen oder Produkten, ggf. als Fallstudien, durchgeführt mit dem Ziel, das Bewusstsein für Kosten, Termine und Risiken bei Projekten und Produkten zu schärfen; Seminare und Übungen zum Zertifizierungswesen stützen diese Vorgehensweise.

Die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt, deren Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten sind gut: Die bereits während des Studiums erworbene Berufserfahrung erlaubt den jungen Ingenieuren ohne aufwändiges Trainee-Programm sofort kompetent tätig zu werden.

Absolventen der Vertiefung Strahlenschutz können Aufgaben als Medizinphysik-Experten in nuklearmedizinischen und strahlentherapeutischen Kliniken übernehmen. Ebenso können sie als Strahlenschutzingenieure in Forschungs- und Entwicklungslaboratorien, in kerntechnischen Anlagen, bei nukleartechnischen Dienstleistungsunternehmen und bei Aufsichts- und Überwachungs-Institutionen tätig werden.

In der Vertiefung Umwelttechnik werden Ingenieure zur Mithilfe bei Bewältigung anstehender technischer Umweltprobleme ausgebildet. Absolventen können als Betriebs- und Prüfungsingenieur, Berater vor Ort, Gutachter, Beauftragter für Umweltfragen oder Einsatzleiter tätig werden.

In der Vertiefung Arbeitssicherheit werden Ingenieure zur Mitarbeit bei der innerbetrieblichen Bewältigung anstehender Sicherheitsprobleme ausgebildet. Dem Absolventen werden Kenntnisse der Mess- und Bewertungstechnik am Arbeitsplatz, der Messwertverarbeitung, Überwachungstechnik, Anlagen- und Verfahrenstechnik, Luft-, Abluft-, Wasser- und Schadstoffbehandlung vermittelt.