Akademische Jahresfeier 2017

Die nächste Akademische Jahresfeier findet am Freitag, 30 Juni ab 16 Uhr mit dem Thema „Forschung und Transfer. Forschung an der DHBW Karlsruhe – innovativ, kooperativ, transferorientiert“ statt.
 

Akademische Jahresfeier 2016

Internationalisierung – unter diesem Zeichen stand die 10. Akademische Jahresfeier der DHBW Karlsruhe

Akademische Jahresfeier im Audimax

 

Auf dem Weg zu einer besseren internationalen Vernetzung der DHBW Karlsruhe und den Ausbau zu weiteren Hochschulen im Ausland hatte die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe am 30. Juni 2016 zur 10. Akademischen Jahresfeier eingeladen.

Etwa 150 Gratulanten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft hatten sich versammelt, um dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern.

Prof. Dr. Stephan Schenkel

Nach Begrüßung der Gäste ging Rektor Prof. Dr. Stephan Schenkel auf die notwendige Weiterentwicklung der DHBW Karlsruhe im Bereich Internationalisierung ein. „Internationalisierung ist kein Selbstzweck sondern dringend nötig. Vorhandene Angebote für Summerschools oder Auslandssemester werden erweitert und  Professoren/-innen von internationalen Hochschulen als Lehrende vor Ort gewonnen. Durch Kooperation mit ausländischen Hochschulen wird Forschung und Lehre unterstützt“. Die Entwicklung aus dem bestehenden und erfolgreichen Netzwerk zu Hochschulen und internationalen Einrichtungen heraus bietet zahlreiche Perspektiven und Chancen für Projekte auf hohem Niveau.

Professor Edgar Bohn, Vorsitzender des Örtlichen Hochschulrates

 

"Die Aufgabe einer Hochschule ist, zukünftige Akademiker auf geänderte Voraussetzungen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn vorzubereiten. Über Interkulturelle Kompetenz zu verfügen ist heutzutage ein Muss. Der Örtliche Hochschulrat der DHBW Karlsruhe fördert konsequent die Internationalisierung der Hochschule z.B. bei der Zulassung neuer Studiengänge und neuer Partnerunternehmen.", konstatierte Professor Edgar Bohn, Vorsitzender des Örtlichen Hochschulrates in seinem Grußwort.

 

Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Kanzlerin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

Kanzlerin der DHBW sieht Weiterentwicklungsmöglichkeiten angesichts globaler Herausforderungen

Auch die Kanzlerin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Dr. Gisela Meister-Scheufelen, die  die Grußworte sprach, hat sich die weitere Internationalisierung der Hochschule zum Ziel gesetzt: „Im Bereich Internationalisierung sehe ich in enger Zusammenarbeit mit unseren Dualen Partnern interessante Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die DHBW. Die vielen Auslandsaktivitäten unserer Unternehmen fordern zunehmend neben ausgezeichneten fachlichen Qualifikationen eine internationale Prägung der Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Und weiter: “In fast allen Studiengängen an der DHBW besteht die Möglichkeit ins Ausland zu gehen. Die DHBW Karlsruhe forciert die Internationalisierung seit langem. Ihr Ziel ist, es Studierenden zu gewährleisten möglichst viel Auslanderfahrung zu sammeln. Und das ist gut so, denn Auslandserfahrung bedeutet Lebenserfahrung, zu handlungskompetenten Absolventinnen und Absolventen gehört, dass sie über interkulturelle Kompetenz verfügen.“ Mit ihrer Position im Wirtschaftsraum Mittlerer Oberrhein in direkter Nachbarschaft zu Frankreich sei so Meister-Scheufelen die DHBW Karlsruhe geradezu prädestiniert Internationalität zu leben, was sie auch z.B. mit ihrem neu eingerichteten Studiengang BWL-Deutsch-Französisches Management zeige.

DHBW Karlsruhe bietet nicht nur Auslandssemester

Die DHBW Karlsruhe verfügt heute weltweit über 40 Partnerhochschulen. Für die Studierenden besteht dadurch ein vielfältiges Angebot für Studienaufenthalte im Ausland. Ebenso gibt es für ausländische Studierende diverse Möglichkeiten für einen Aufenthalt an der DHBW Karlsruhe. Diese Angebote reichen von normalen Semesteraufenthalten bis hin zu speziell mit den Partnern entwickelten Kompaktprogrammen oder Summerschools. Außerdem unterstützt die Hochschule Studierende und Duale Partner bei der Umsetzung von Auslandspraktika.

Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

KIT als Hochschule für Studierende aus dem Ausland attraktiv

„Hochschulen stehen vermehrt im internationalen Wettbewerb", erläuterte Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in seinem Festvortrag „Innovativ und international für Wirtschaft und Gesellschaft“. Er gab nicht nur einen Überblick über die Internationalisierung seiner Hochschule – über EU-Projekte, Möglichkeiten zu Doppelabschlüssen für Studierende, zahlreichen Publikationen mit Co-Autoren aus  dem Ausland und vieles mehr, sondern berichtete auch stolz, dass das Karlsruher Institut für Technologie einen sehr hohen Anteil an Studierenden und Wissenschaftler aus dem Ausland habe. Professor Hirth möchte, dass das KIT international noch sichtbarer wird und die Anziehungskraft auf Studierende und Wissenschaftler/-innen aus der ganzen Welt stärken.

Studierende begeisterten mit Berichten über ihre Auslandserfahrungen Studierende begeisterten mit Berichten über ihre Auslandserfahrungen Studierende begeisterten mit Berichten über ihre Auslandserfahrungen

Studierende begeisterten mit Berichten über ihre Auslandserfahrungen

And last but not least berichteten Studierende unter dem Motto „Gelebte Internationalisierung“ über ihre Auslanderfahrungen. Theresa Schaber, die im vierten Semester Wirtschaftsingenieurwesen studiert, berichtete über ihre Erlebnisse in Indien. Sie war im Januar Teilnehmerin des Intensiv-Programms „Business Environment India“. Dieses bot 21 Studierenden aus fünf  Studiengängen der DHBW Karlsruhe in nur zehn Tagen einmalige Einblicke in eine völlig andere Kultur. „Es war eine unglaubliche, einzigartige Erfahrung“, lautete das Fazit der völlig begeisterten Studentin. Auch Marianne Dahmen, Studentin im Fach BWL-Industrie, viertes Semester, möchte ihren Auslandsaufenthalt an der Kyonggi University in Südkorea nicht missen: „Ich habe gelernt um die Ecke zu denken. Der Kontakt mit Land und Leuten war unheimlich inspirierend. Ich habe Erfahrungen gesammelt, die ich nicht aus Büchern lernen kann.“ Und Si Thu Aung genießt seine Zeit in Deutschland. Der Arzt aus Südkorea studiert Betriebswirtschaft und verbringt ein Semester an der DHBW Karlsruhe. Si Tu Aung schätzt die Freundlichkeit seiner Mitstudierenden und hat hier vor allem Selbstdisziplin und langfristiges Planen gelernt.

Sinfonieorchesters an der DHBW Karlsruhe

Zahlreiche Gäste tauschten sich nach den Vorträgen und den musikalischen Einlagen des Sinfonieorchesters an der DHBW Karlsruhe am köstlichen Buffet, das dieses Mal im Casino aufgebaut war, noch rege aus.

köstliches Buffet köstliches Buffet