Mechatronik

Allround Engineering

Allround Engineering: Mechatronik kombiniert Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik

Morgens beim Aufstehen spüren Sie schon die angenehme Wärme, mit der Ihre Heizung die Wohnung versorgt hat. Der Kaffee aus dem Vollautomaten duftet köstlich und nach dem Frühstück bringt Sie ihr Auto sicher zu Ihrem Arbeitsplatz!
Hätten sie es gedacht: Schon vor Ihrem Schul- oder Arbeitsbeginn haben Sie eine Vielzahl mechatronischer Systeme genutzt wie Heizung, Kaffeevollautomat, elektrische Zahnbürste, Rasierapparat, Straßenbahn, Auto mit Antiblockiersystem (ABS) und elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP), ...
…und in den Unternehmen geht es weiter: Überall sind mechatronische Systeme vorzufinden, die z. B. bei der Automatisierung von Fertigungseinrichtungen helfen und komplexe Prozesse regeln und steuern können.

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„Mecha“-„tronik“  = „Mechanik“ + „Elektronik“

„Mechatronik“  ist ein Kunstwort für die Verschmelzung der klassischen Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik. Die modernen Technik-Entwicklungen  zeichnen sich durch zunehmende Zusammenführung von mechanischen mit elektrischen Komponenten aus. Regelungen und Steuerungen solcher Systeme werden dabei oft mithilfe von Computertechnologien „programmiert“. Damit wird die Informationstechnologie zunehmend das dritte Standbein eines Mechatronikers. Die Gesamtsicht auf ein System rückt dabei heute und in der Zukunft zunehmend in den Mittelpunkt.

Der Studiengang Mechatronik bietet hier ideale Bedingungen, technisch gekoppelte Systeme fachübergreifend zu analysieren. Die moderne Mechatronik hat den Anspruch, mit einer ganzheitlichen Sichtweise auf technische Systeme synergetische Effekte zu erzielen. Ingenieure der Mechatronik stehen damit vor vielfältigen Aufgaben in den Bereichen Entwicklung, Projektierung, flexible Fertigung, Qualitätssicherung und Vertrieb.

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium 

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Studierende und Studium

 

Innovative, offene und technikbegeisterte Studentinnen und Studenten finden im Studiengang Mechatronik praxisnahe Bedingungen, um auch komplexe Systeme und Anlagen verstehen, analysieren oder entwickeln zu können. Das Studium setzt eine Neigung für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen voraus. Hilfreich sind Kreativität und der Wille, sich in unterschiedliche Fachgebiete und Technologien einzuarbeiten.

Das Studium startet mit Mathematik und naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie den Fächern Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik.  Zu den fachspezifischen Inhalten gehören die Feintechnische Konstruktion und die Automatisierungs-, Steuerungs- und Regeltechnik.
Im Verlauf des Studiums wird dann zunehmend die Kernkompetenz eines Mechatronikers erarbeitet u.a. Computer-Simulation, Mikrosystemtechnik, Robotik,  Sensorik, Aktorik und das Zusammenspiel aller Komponenten zu mechatronischen Systemen.

Aufgrund der ganzheitlichen Sichtweise auf technische Systeme wird von einem Mechatroniker auch unternehmerisches Denken und Handeln erwartet. Neben der technischen Sicht werden daher Themen der BWL und Projektmanagement in die Betrachtungsweise einbezogen.

Abgerundet wird das Studium durch „soft skills“ wie Kommunikation, Kooperation, Teamarbeit, Lern-, Arbeits- und Präsentationstechniken, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Im Studium sammeln Sie praktische Erfahrungen bei unseren Partnerfirmen, aber auch in selbstständigen praktischen Projekten in den Theoriephasen an der Hochschule.

Einsatzgebiete und Berufsaussichten

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Das Studium endet nach drei Jahren mit dem Bachelor of Engineering (B. Eng.).  Die beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten sind für Mechatroniker sehr vielseitig: Projektingenieur, Ingenieur in der Fertigung oder Qualitätssicherung, Entwicklungsingenieur, Verfahrensingenieur oder Serviceingenieur - um nur die wichtigsten zu nennen.

Mechatronische Systeme findet man im Privat- und Konsumgüterbereich, aber auch in vielen Industriebranchen:

  • Automobilindustrie
  • Nahrungsmittelindustrie
  • Chemische Industrie und Pharmazie
  • Verfahrens- und Automatisierungstechnik
  • Medizintechnik

Nach Analysen der VDI korreliert der Erfolg von Unternehmen eindeutig mit der Anzahl der beschäftigten Ingenieure. Die Prognosen für die nahe Zukunft gehen von einem erheblichen Fachkräftemangel in Deutschland aus. Unternehmen haben die Chance, zukünftige Mechatroniker schon durch die Ausbildung an sich zu binden. Studierenden bietet das praxisbezogene Studium der Mechatronik an der DHBW Karlsruhe beste Voraussetzungen für eine interessante, vielseitige berufliche Karriere.  

Praxisphasen im Partnerunternehmen

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Partnerunternehmen

 

Ziel des Studiums während den Praxisphasen ist, die gelernten Inhalte direkt im betrieblichen Umfeld einzusetzen und so Erfahrungen an praktischen Projekten zu sammeln.

So vielseitig mechatronische Systeme vorzufinden sind, so breit ist auch das Spektrum der Partnerunternehmen

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