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      Studienrichtung Strahlenschutz

      Qualifikationsprofil

      Bachelor of Science (BSc), Studiengang Sicherheitswesen Strahlenschutz

      Gegenstand der Studienrichtung Strahlenschutz sind u.a. der Umgang mit offenen und umschlossenen Strahlenquellen (Strahlenschutzverordnung), Radioaktive Stoffe und Beschleuniger im Sinne der Heilkunde am Menschen (Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin), Kernbrennstoffe (§ 7 Atomgesetz), Röntgendiagnostik, Strahlentherapie mit Röntgenstrahlen, Qualitätssicherung, Materialprüfung und Analytik (Röntgenverordnung).
      Einige wichtige vermittelbare allgemeine Fachkunden sind: Sicherheits- und Qualitätsmanagement, Auditierung, Zertifizierung (DIN ISO 9000 ff), Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz, Unfallverhütungsvorschriften), Immissionsschutz, Abfall, Gewässerschutz (Bundesimmissionsschutzgesetz, Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, Wasserhaushaltsgesetz), Gefahrgutbeauftragter (Gefahrgutverordnung - in Vorbereitung).

      Einsatzgebiete und Berufsaussichten der AbsolventInnen

      Mit dem BSc der Studienrichtung Strahlenschutz können Absolventen Aufgaben als Medizinphysik-Experten in nuklearmedizinischen und strahlentherapeutischen Kliniken übernehmen. Ebenso können sie als Strahlenschutzingenieure in Forschungs- und Entwicklungslaboratorien, in kerntechnischen Anlagen, bei nukleartechnischen Dienstleistungsunternehmen und bei Aufsichts- und Überwachungsinstitutionen tätig werden.

      Medizinphysik-Experte

      Der gravierende Fachkräftemangel im Bereich der Strahlenschutzingenieure wirkt sich auf Radiologische Kliniken bereits heute dahingehend aus, dass einzelne Kliniken aus Mangel an Medizinphysik-Experten / Strahlenschutzexperten geschlossen werden mussten. Man sucht händeringend nach diesen kompetenten Fachkräften.

      Strahlenschutz in der Kerntechnik und in der Forschung

      Im Rahmen der auf die nächsten 35 Jahre vorgesehenen Außerbetriebnahme und des hierauf folgenden Rückbaus und der Entsorgung der Rückbaureste werden für die nächsten ca. 40-50 Jahre etwa 20-30mal mehr Strahlenschutzingenieure benötigt, als zur Zeit ausgebildet werden. Der sich abzeichnende Mangel an Ingenieuren und Physikern mit Strahlenschutz-Fachkunde ist Garant für sichere Arbeitsplätze mit hoher Verantwortung und hohem Einkommen.

      Weitere Einsatzbereiche finden sich  z.B. in

      •  Entwicklungs- und Testlaboratorien.
      •  Fachbehörden,
      •  Forschung,
      •  Forschung und Entwicklung,
      •  Gerätehersteller und Gerätevertrieb,
      •  Ingenieurbüros und Gutachter,
      •  Kerntechnische Anlagen,
      •  techn. Marketing und Vertrieb in Dienstleistungsunternehmen,
      •  Radiologische Kliniken,
      •  Überwachungsinstitutionen

      Tätigkeitsfelder

      • Aufsichtsperson und Prüfer,
      • Berater,
      • Betriebsleiter,
      • Einsatzleiter
      • Entwicklungs-, Laboringenieur
      • Gutachter
      • Hard- und Softwareingenieur,
      • Laborleiter,
      • Medizinphysik-Experte,
      • Sicherheitsingenieur,
      • Strahlenschutzbeauftragter,
      • Strahlenschutzingenieur,
      • Technischer Redakteur,
      • Umweltbeauftragter

      Theoriephasen an der Dualen Hochschule

      Den Studierenden werden neben den allgemeinen Inhalten des Studienganges Sicherheitswesen in der Studienrichtung Strahlenschutz insbesondere Vorlesungen, Übungen und Labortätigkeiten angeboten, die das Verständnis für die Thematik Strahlenschutz vertiefen. 

      Praxisphasen in den Partnerunternehmen

      Mit der praktischen Ausbildung erwerben die Studierenden durch ihre Tätigkeit in kerntechnischen Anlagen, in Radiologischen Kliniken und radiochemischen Laboratorien ergänzend Sachkunde. Diese Sachkunde wird vom Ausbilder für die jeweiligen Arbeitsgebiete einzeln bestätigt.
      Das Strahlenschutz-Studium an der Dualen Hochschule läuft auch in den Praxisphasen nach einem verbindlichen Plan ab. Die hierbei erworbene 18-monatige Berufspraxis wird als Sachkunde vom Ausbilder klassifiziert und bescheinigt und kann von der Aufsichtsbehörde anerkannt werden. Die Praxisphasen gelten als Mitarbeit in der Fachabteilung und somit als Berufserfahrung.