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    BWL - Handel

    Handel – bewährtes Karriere-Sprungbrett

    „Handel ist Wandel“ sagt ein altes und heute mehr denn je aktuelles Sprichwort. Beispiele hierfür sind

    • die Expansionsaktivitäten der Handelskonzerne auf nationaler und internationaler Ebene,
    • die wachsende Konkurrenz klassischer und neuer Vertriebsformen (z.B.  E-Commerce, M-Commerce) sowie
    • die Konzentrations- und Kooperationsprojekte bei Herstellern und Handelsunternehmen.

    Wissenschaftlich fundierte Kompetenz in handelsbezogener Betriebswirtschafts- und Managementlehre gewinnt deshalb kontinuierlich an Bedeutung und damit auch die Nachfrage nach akademischem Führungsnachwuchs.

    Absolventen des Studiengangs BWL - Handel haben, so betonen Handelsmanager immer wieder, durch ihr praxisbezogenes Studium einen deutlichen beruflichen Zeitvorsprung gegenüber Absolventen anderer Hochschulen und Universitäten. Ohne Praxisschock und lange Einarbeitungszeiten können sich die Absolventen der DHBW ihrer beruflichen Entwicklung widmen.  

    Diese besonders intensive Form des Studiums mit seiner ausgeprägten Praxisorientierung wird, im Gegensatz zu den für Bachelorstudiengänge üblichen 180 CP, deutlich höher bewertet, mit 210 CP. Ein Plus nicht nur für einen evtl. im Anschluss geplanten Master.

    Einsatzgebiete und Berufsaussichten der Absolventinnen/Absolventen

    Führungsaufgaben zählen zu den wichtigsten Berufsfeldern für Absolventen des Studiengangs BWL - Handel. Die Einsatzbereiche sind dabei ebenso vielfältig wie die Handelslandschaft selbst. Sie reichen von der Leitung einzelner Abteilungen (z.B. im Ein- oder Verkauf) über die Führung von Filialen oder die Leitung von Verkaufsgebieten bis zu Spitzenpositionen in Handelszentralen.
    Zunehmende Nachfrage nach Absolventen aus dem Bereich BWL - Handel ist seit einigen Jahren auch von Vertriebsgesellschaften der Industrie, Unternehmensberatungsgesellschaften sowie handelsnahen Dienstleistungsunternehmen zu verzeichnen. Bedeutung besitzt der Studiengang ebenfalls im Rahmen der Unternehmensnachfolge bei inhabergeführten Handelsunternehmen.

    Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium

    Ein Studium an der DHBW bietet zwar beste Voraussetzungen für einen schnellen beruflichen Aufstieg, fordert aber auch eine hohe Leistungsbereitschaft vom Studierenden, sowohl in den Studien- als auch Praxisphasen.   
    Interessenten für den Studiengang BWL - Handel sollten neben analytischen Fähigkeiten und Teamfähigkeit insbesondere Spaß am Umgang mit Menschen und bei der Bewältigung vielfacher Herausforderungen im Praxisalltag des mitunter umtriebigen Groß- und Einzelhandels mitbringen.

    Chancen nutzen, aber auch schaffen

    Zahlreiche Unternehmen des Groß- und Einzelhandels sowie der Dienstleistungsbranche bieten jährlich weit über 100 Studienplätze für den Studiengang BWL - Handel an der DHBW Karlsruhe an.
    Die Studienmöglichkeiten sind jedoch nicht auf diese Unternehmen beschränkt.
    Studieninteressierte, deren persönliches Wunschunternehmen nicht dabei ist, können ebenso wie interessierte Handels- und Dienstleistungsunternehmen jederzeit die Initiative ergreifen und die Zulassung für ein Angebot von Studienplätzen im Studiengang BWL - Handel erwirken. Ansprechpartner für diese Option ist Prof. Peter Lehmeier, Studiengangsleiter BWL - Handel: Lehmeier@dhbw-karlsruhe.de

    Praxisphasen im Partnerunternehmen

    Während der Praxisphasen erwerben die Studierenden in zunehmend eigenverantwortlicher Weise betriebliche Fachkenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen. Die zielgerichtete Anwendung und Anpassung theoretischer Erkenntnisse an Problemstellungen der Praxis ist eine Besonderheit dualer Studiengänge.

    Theoriephasen an der Dualen Hochschule

    Neben den grundlegenden handelsrelevanten betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und rechtlichen Ausbildungsinhalten wird im Laufe des Studiums vier Themenbereichen besondere Aufmerksamkeit gewidmet:

    •    Beschaffung/Warenwirtschaft/Supply Chain Management
    •    (Handels-) Marketing
    •    Kostenrechnung und Controlling
    •    Unternehmens- und Mitarbeiterführung

    Die Vorlesungen werden nicht nur von den Professoren der DHBW gehalten, die alle auf langjährige Erfahrungen im Management und/oder der Beratung zurückgreifen können, sondern auch von nebenberuflichen Lehrbeauftragten. Bei diesen handelt es sich vor allem um ausgewiesene Spezialisten aus Praxis, Verwaltung, Hochschulen und Universitäten.

    Vertiefungen und Profile – Antworten auf die Individualität der Partnerunternehmen

    Handel ist nicht gleich Handel. Um den individuellen Besonderheiten, insbesondere der Partnerunternehmen, Rechnung zu tragen bietet der Studiengang BWL - Handel in Karlsruhe ab dem Studienjahrgang 2011 die Möglichkeit, durch Wahl entsprechender Vertiefungen/Profile die Besonderheiten, die aus der Branche, dem Vertrieb oder den bearbeiteten Märkten resultieren, auch in den Theoriephasen entsprechend zu berücksichtigen. Auf diese Weise wird eine noch engere und effizientere Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis ermöglicht.   

    Folgende Vertiefungen werden im Studiengang BWL - Handel an der DHBW Karlsruhe angeboten:

    •    Fast Moving Consumer Goods Management (FMCG)
          für Lebensmittel, Drogerieartikel und Aktionswaren
    •    Periodically Changing Goods Management (PCG),
          für z.B. Bekleidung, Schuhe, Consumer Electronic, Möbel, Dekoration
    •    Commodities und Do It Yourself Management (CDIY),
          für z.B. Weiterverarbeitungsprodukte, Rohstoffe, Haus, Garten, Auto
    •    Dienstleistungen und value added Services (DS),
          für z.B. Verbundgruppen, Franchising, Beratung, Versorgungsdienstleistungen  
    •    Internationales Handels- und Dienstleistungsmanagement (International)

    Die Grundlage bildet in jedem Fall die klassische (Handel-) BWL, wie sie auch an anderen DHBW Standorten gelehrt wird. Inhaltlich auf die jeweilige Vertiefung abgestimmt bauen darauf drei Kompetenz-Säulen  auf, die spezifisch für das Studium BWL - Handel an der DHBW Karlsruhe sind und den Studierenden vermittelt werden:

    •  Spezifische Management-Kompetenzen ,
       hinsichtlich Branchen, Vertrieb und Märkten
    •  Interkulturelle Kompetenzen ,
        hinsichtlich Zielgruppen, Marktpartnern und Umfeld
    •  Auslandserfahrungen,
        zur Steigerung der Handlungskompetenz der Studierenden

    Internationale Erfahrungen sammeln

    Die fortschreitende Internationalisierung des Handels gewinnt immer stärkere Bedeutung, sei es auf der Beschaffungsseite, als auch auf der Absatzseite. Der internationale Wettbewerb der Händler spielt sich nicht nur auf ausländischen Märkten ab, sondern verlagert sich auch immer stärker auf den deutschen Markt. Analysten sehen für internationale Handelsunternehmen Deutschland als die Expansionsregion in Europa. Internationale Handlungskompetenz ist deshalb nicht nur für Handelsunternehmen erforderlich, die über nationale Grenzen hinaus tätig sind, sondern auch für nationale und regionale Händler, um rechtzeitig auf potentielle internationale Wettbewerber reagieren zu können.

    Dem wachsenden Interesse der Studenten, aber auch der Partnerunternehmen, trägt der Studiengang BWL - Handel durch die Vertiefung „Internationales Handels- und Dienstleistungsmanagement“ und im Rahmen des neu geschaffenen Profil II „Interkulturelle Kompetenz“ Rechnung. Ergänzt wird dies durch vielfältige Möglichkeiten für Studien im Ausland.

    Zusätzlich zur Option, individuell ein Theoriesemester an einer Universität im Ausland zu absolvieren, hat der Studiengang BWL - Handel speziell auf den Handel abgestimmte Duale Auslandsprogramme entwickelt.
    Seit 2009 bietet der Studiengang ein Duales Auslandsprogramm mit der University of Abertay Dundee  in Großbritannien an. Über 150 Studierende haben daran bereits erfolgreich teilgenommen. Erweitert wurde das Angebot 2011 um ein Duales Auslandsprogramm mit der Hongkong Polytechnic University  in Hong Kong (China).
    Das Angebot an Dualen Auslandsprogrammen wird zukünftig noch weiter ausgebaut.