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BWL-International Business: Globales Denken und Handeln

Die zunehmende Verflechtung der Weltwirtschaft sorgt in international tätigen Unternehmen für einen fortwährenden Bedarf an adäquat ausgebildeten Nachwuchskräften. Der Studiengang BWL-International Business (IB) trägt dieser Anforderung Rechnung, indem er bei den Studierenden das globale Denken und Handeln fördert und sie auf die komplexen Anforderungen einer internationalen Arbeitswelt vorbereitet.
Hier wurde ein Studienangebot geschaffen, das das klassische BWL-Studium um eine internationale Perspektive erweitert. Ein bedeutender Teil der Vorlesungen findet in englischer Sprache statt, und das Studium sieht Pflichtsemester (in der Theorie- und/oder Praxisphase) im fremdsprachigen Ausland vor.

Einsatzgebiete und Berufsaussichten der Absolventen

Der Studiengang BWL-International Business verfolgt das Ziel, die Studierenden für die Übernahme von Fach- und Führungsaufgaben in international tätigen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen zu qualifizieren. IB-Absolventen sollen nach Abschluss des Studiums in der Lage sein, das Management international tätiger Unternehmen in allen Belangen kompetent zu unterstützen.
Sie werden insbesondere an internationalen Schnittstellen innerhalb von Konzernen oder zwischen Kunden und Lieferanten tätig. Mittelständische Unternehmen entsenden Absolventen oftmals unmittelbar nach dem Studienabschluss ins Ausland, um vor Ort die Geschäftstätigkeit selbstständig aufzubauen oder dabei mitzuwirken. Hier kommt ihnen die während des Studiums (praktisch und theoretisch) erworbene interkulturelle Kompetenz zugute.
IB-Absolventen können alle betriebswirtschaftlich orientierten (Führungs-)Funktionen bei Industrie- und Dienstleistungsfirmen wahrnehmen, vor allem in den Funktionsbereichen Marketing/Vertrieb, Personalmanagement, Controlling/Finanzen oder Einkauf/Logistik. Sie sind heute in Stabs- und Linienfunktionen, Sachbearbeitungs- oder Führungsfunktionen sowie als Geschäftsführer/Vorstände tätig.

Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium

Die DHBW Karlsruhe hatte mit der Etablierung des Studiengangs im Herbst 2009 einem seit längerem formuliertem Bedarf ihrer Partnerunternehmen Rechnung getragen. Weil das Studiengangskonzept auch bei den Abiturienten auf anhaltend großes Interesse stößt, gelingt es den Partnerunternehmen der DHBW Karlsruhe, Schulabgänger mit sehr gutem Notendurchschnitt für das duale Studium BWL-International Business zu gewinnen.
Entsprechend der dualen Konzeption der Dualen Hochschule sollten sich IB-Studierende nicht nur durch ein ausgeprägtes Interesse für wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen auszeichnen, sondern vor allem auch durch die Bereitschaft zur Umsetzung theoretischer Inhalte in der betrieblichen Praxis. Dies erfordert neben Belastbarkeit Kontakt-und Teamfähigkeit und angesichts der internationalen Ausrichtung der beteiligten Partnerunternehmen vor allem Fremdsprachenkompetenz sowie Offenheit im Umgang mit fremden Kulturen.
Konkret bedeutet dies, dass Studieninteressenten folgende Voraussetzungen mitbringen sollten:

  • Gesellschafts- und wirtschaftspolitisches Interesse
  • Gute mathematische und analytische Fähigkeiten
  • Gute englische Sprachkenntnisse
  • Sozialkompetenz als Voraussetzung für Erlangung interkultureller Kompetenz
  • Offenheit, Eigenständigkeit, Belastbarkeit, Reisefreudigkeit.

Theoriephasen an der Dualen Hochschule

In allen sechs Semestern des Studiums werden die grundlegenden Inhalte der Betriebswirtschaftslehre vermittelt. Zusätzlich werden im Rahmen der beiden Profilfächer International Business und Intercultural Management zum einen die Besonderheiten der internationalen Geschäftstätigkeit vermittelt und zum anderen ein vertieftes Verständnis für die Bedeutung interkultureller Kompetenz entwickelt.
Im fünften und sechsten Semester sind die Vertiefungsfächer International Marketing sowie International Controlling & Financial Accounting vorgesehen, die von allen Studierenden zu belegen sind, um zu diesen für die internationale Geschäftstätigkeit essentiellen Themen vertiefte Kenntnisse zu erwerben.
Die betriebswirtschaftlichen Lehrveranstaltungen sowie die Profilfächer werden durch die üblichen Pflichtlehrveranstaltungen ergänzt: Volkswirtschaftslehre, Recht, Mathematik/Statistik, Technik der Finanzbuchführung, Grundlagen des Informationsmanagements, Wissenschaftliches Arbeiten, Methoden-/Sozialkompetenzen, sowie Wirtschaftsenglisch.
Neben Wirtschaftsenglisch werden zusätzliche außercurriculare, für die Studierenden kostenlose Trainings in weiteren Fremdsprachen (Wirtschaftsfranzösisch, Wirtschaftsspanisch und andere) über das Sprachenzentrum angeboten.
Rund die Hälfte aller Lehrveranstaltungen des Studiengangs findet in englischer Sprache statt. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Studierenden im Laufe ihres Studiums befähigt werden, betriebswirtschaftliche Sachverhalte gleichermaßen in deutscher und englischer Sprache darzustellen.
Mittels erweiterter Fremdsprachenkenntnisse und gezielter Persönlichkeitsentwicklung lernen die Studierenden, kulturübergreifend vernetzt, lösungs- und zukunftsorientiert zu denken und zu handeln. Hierzu tragen auch und insbesondere integrierte Auslandsaufenthalte sowohl in Theorie als auch in Praxisphasen bei.
Da ein großer Teil der Lehrveranstaltungen in englischer Sprache durchgeführt wird, können überdies ausländische Studierende verschiedener Herkunftsländer an der DHBW Karlsruhe studieren.
Einen Überblick zum Rahmenstudienplan finden Sie hier.

Praxisphasen im Partnerunternehmen

Die Ausbildung in den Unternehmen dient dem Transfer des in den Vorlesungen erarbeiteten Wissens in die jeweiligen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereiche sowie dem Kennenlernen und Erleben der betrieblichen und beruflichen Realität. Dabei werden die Studierenden mit Produkten, Dienstleistungen, Funktionen und Strukturen des entsprechenden Unternehmens vertraut. IB-Studierende erhalten die Möglichkeit, mindestens eine der Praxisphasen im Ausland zu verbringen.
In den Praxismodulen lernen die Studierenden überdies, Verantwortung im Team zu übernehmen und die eigenen Ideen und Ansichten in ihrem Arbeitsfeld gegenüber Fachvertretern und Laien vorzutragen und zu verteidigen. Der Theorie-Praxistransfer wird durch Reflexionsberichte und praxisbegleitende Prüfungsleistungen unterstützt.

Auslandsaufenthalt

Von IB-Studierenden wird erwartet, dass sie im Rahmen des Studiums mindestens einen Auslandsaufenthalt (mit einer Dauer von ca. drei Monaten) absolvieren. Auslandspraxisphasen, Studienaufenthalte an ausländischen Hochschulen und wirkungsvolle Fremdsprachentrainings sind integrale Bestandteile des Studiengangs.
Die IB-Partnerunternehmen in Karlsruhe ermöglichen ihren Studierenden, für mindestens eine der Praxisphasen ins Ausland zu gehen. Darüber hinaus verbringen mehr als ein Drittel der IB-Studierenden ein Semester an einer ausländischen Hochschule, mit steigender Tendenz. Das akademische Auslandsamt unterstützt die Studierenden bei der Information über das Auslandsstudium sowie bei der Vorbereitung und Durchführung der Auslandsaufenthalte.