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    RSW - Steuern und Prüfungswesen

    Innovation in der Hochschullandschaft

    Als Innovation im Hochschulbereich haben sich die Studiengänge RSW-Steuern und Prüfungswesen, BWL-Bank und BWL-Industrie/Industrial Management (IDM) entschlossen, verstärkt in dem neu gegründeten Zentrum für finanz- und wertorientierte Unternehmensführung (ZfwU) zu kooperieren.

    Ausgehend von den unverändert fortgeführten Basisinhalten der jeweiligen Studienpläne werden den Studierenden zusätzliche Kompetenzen vermittelt, die sie noch vielseitiger auf die Herausforderungen ihres zukünftigen Berufslebens vorbereiten. Durch gemeinsame Planspiele und Fallstudien werden die Interdependenzen zwischen Entscheidungsparametern im Finanz-, Steuer- und im Industriesektor aufgezeigt. Anhand der fachübergreifenden Zusammenarbeit lernen die Studierenden die Wechselwirkungen zwischen den beteiligten Branchen kennen und diese in ihre Überlegungen einzubeziehen. Beispielhaft sei auf die Aufgabenstellung der Deckung eines Finanzbedarfs bei einem Industrieunternehmen hingewiesen, für die Studierende des Studiengangs BWL-Bank mit ihrem kreditwirtschaftlichen Wissen Angebote erarbeiten können. Zur steuerlichen Optimierung tragen beratend die Studierenden des Studiengangs RSW-Steuern und Prüfungswesen bei.

    Ein weiterer Pluspunkt des ZfwU ist die personelle Verstärkung in der Lehre und Betreuung der Studenten. Durch zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeiter und Studiengangsmanager werden ein hoher wissenschaftlicher Standard und die individuelle persönliche Betreuung sichergestellt.

    Kurzbeschreibung

    Die Studienrichtung Steuern und Prüfungswesen bietet ein breites Spektrum der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und des Rechnungswesens. Entsprechend der Zielsetzung des Studiengangs „Rechnungswesen, Steuern, Wirtschaftsrecht“ (RSW) orientieren sich die Studieninhalte schwerpunktmäßig an den Anforderungen der steuerberatenden Berufe. Die Absolventen sollen befähigt werden, auf der Basis eines grundsoliden fachlichen Wissens verantwortungsvolle Aufgaben der steuerlichen Beratung, des Finanz- und Rechnungswesens sowie des Prüfungswesens zu übernehmen.

    Einsatzgebiete und Berufsaussichten der Absolventen

    Einsatzbereiche sind primär Steuerberater- und Wirtschaftsprüferkanzleien. Aufgrund der breiten betriebswirtschaftlichen Ausbildung können die Absolventen jedoch in allen kaufmännischen Bereichen tätig werden.

    Der erfolgreiche Abschluss des Studiums an der Dualen Hochschule und eine anschließende dreijährige praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens ermöglichen die Zulassung zur Steuerberaterprüfung (§36 Abs.1 Nr.2 Steuerberatungsgesetz). Die Zulassung zur Wirtschaftsprüfer-Prüfung ist nach vierjähriger Tätigkeit als Mitarbeiter eines Wirtschaftsprüfers oder einer WP-Gesellschaft gem. §9 Wirtschaftsprüferordnung möglich. Die Ablegung der Prüfung/en eröffnet die Perspektive einer Berufsausübung in Selbständigkeit oder Partnerschaft als Steuerberater und / oder Wirtschaftsprüfer.

    Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium

    Das Studium im Studiengang Steuern und Prüfungswesen stellt hohe Anforderungen an Motivation, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität der Studierenden. Die Lebendigkeit und Komplexität der Studieninhalte setzen ein gewisses Maß an analytischem Denken und den Willen voraus, sich mit Daten und Fakten kritisch und kreativ auseinander zu setzen. Die Studienbewerber sollten sich durch Interesse an wirtschaftlichen und in besonderem Maße steuerlichen Fragestellungen sowie durch Freude am Umgang mit Menschen auszeichnen. Vorkenntnisse im Rechnungswesen oder Steuerrecht, z. B. als Steuerfachangestellter oder Praktikant, erleichtern den Einstieg, sind jedoch für ein erfolgreiches Studium nicht erforderlich.

    Theoriephasen an der Dualen Hochschule

    Alle Studierenden des Studiengangs RSW-Steuern und Prüfungswesen absolvieren ein breites gemeinsames Programm, in dem die theoretischen Grundlagen in Form von Lehrveranstaltungen vermittelt werden. Die inhaltliche Ausgestaltung und vor allem die Gewichtung der Lehrinhalte entsprechen den Anforderungen einer wissenschaftlichen Ausbildung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Praxis. Das Konzept berücksichtigt mit Fortgang der drei Studienjahre eine schrittweise Fokussierung von allgemeinen zu speziellen Themenstellungen sowie von einfachen zu komplexen Sachverhalten.

    Bereits ab dem Beginn des Studiums werden neben Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre die wichtigsten Steuerrechtsgebiete sowie Sozialversicherungsrecht, Berufsrecht und Praxisorganisation gelehrt. Die Kernbereiche Rechnungswesen und Recht sind durchgängig, systematisch sowie berufsfeldbezogen ausgestaltet. Dazu kommen Pflichtveranstaltungen in Mathematik und Statistik. Daneben werden die Studierenden mit den wissenschaftstheoretischen Grundbegriffen vertraut gemacht und lernen die grundlegenden Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens kennen. Das Vertiefungsstudium baut auf den im Grundstudium vermittelten Lehrinhalten auf, vertieft diese und behandelt u.a. komplexe betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Entscheidungen, wie z. B. den Rechtsformwechsel eines Unternehmens. Neben den fachbezogenen Vorlesungen werden Veranstaltungen zur Verbesserung der Lern,- Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit angeboten, bei welchen fachübergreifende Qualifikationen wie Teamfähigkeit, Sozial- und Methodenkompetenz in besonderem Maße gefördert werden. Unternehmenssimulationen vermitteln Zusammenhangwissen und fördern teamorientiertes, kreatives Denken. Leitgedanke der Unternehmensplanspiele ist ein schnelles, risikoloses und nachhaltiges Sammeln von praxisbezogenen Erfahrungen nach der Maxime „learning by doing“. Schließlich wird der Umgang mit den wichtigsten in der Praxis eingesetzten EDV-Programmen gelehrt. Aufgrund eines Bildungspartnerschaftsvertrages mit dem Software- und Systemhaus DATEV können die Studierenden u.a. die LEXinform Datenbanken – für nichtkommerzielle Zwecke – nutzen.

    Praxisphasen im Partnerunternehmen

    Während der Praxisphasen haben die Studierenden die Möglichkeit, die in den Theoriephasen erlernten Inhalte zu vertiefen und die Praxislösungen kennen zu lernen. Gleichzeitig erwerben sie in zunehmend eigenverantwortlicher Weise betriebliche Fachkenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen.