Veranstaltungen 2017

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Kick-Off optes+

Die DHBW engagiert sich weiter für einen erfolgreichen Studienstart und die Optimierung der Selbststudiumsphase

(Foto: DHBW//Juri Junkov)

Am 01. Oktober 2016 ist die zweite Förderphase des Verbundprojekts optes+ (Optimierung der Selbststudiumsphase) mit dem Ziel gestartet, die Studienvorbereitung im Bereich Mathematik zu verbessern und so die Abbruchquoten in MINT-Studiengängen zu senken

Die Förderung des Verbundprojekts der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (mit Beteiligung der Studienakademien Karlsruhe, Mannheim und Mosbach), der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, dem ILIAS open source e-Learning e.V. und der Universität Hamburg wurde um weitere vier Jahre verlängert. Das Projekt optes+ läuft seit dem 01. Oktober 2016 im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“[1] für weitere vier Jahre. Für die zweite Förderphase des Qualitätspakts Lehre wurde eine große Anzahl an Fortsetzungsanträgen ausgewertet und es wurden erneut 156 Hochschulen zur Folgeförderung ausgewählt.

In optes+ sollen die bisher entwickelten Maßnahmen und Angebote aus der ersten Förderphase weitergeführt und dauerhaft implementiert werden. Hierzu zählen webbasierte mathematische Studienvorbereitungsangebote mit flankierenden onlinegestützten Mentoren- und Tutorenprogrammen.

Die vorliegenden Ergebnisse aus der ersten Förderphase werden in optes+ auf eine individuelle und studiengangsbezogene Vorbereitung der Studienanfänger/innen in einem MINT-Studium erweitert. Dies erfolgt durch Wissensaufbau in der Studieneingangsphase und Unterstützung durch innovative e-Learning-Konzepte. Durch die Verknüpfung der Angebote mit (fach-)didaktischer Beratung an den Hochschulen sollen zudem potenzielle Synergieeffekte erhöht werden.

Darüber hinaus wird der entwickelte Fragenpool für formatives und summatives eAssessment im Fachbereich Mathematik allen Hochschulen bundesweit zur Verfügung gestellt. Gleiches gilt für den Ausbau der  eTutoring- und eMentoring-Maßnahmen und Netzwerke. Neben der inhaltlichen Entwicklung der Angebote wird das Verbundprojekt durch die Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet und sorgt so neben internen formativen Evaluationskonzepten für hochschulübergreifende Transferelemente.

Die weiterführenden Angebote und Maßnahmen in optes+ basieren auf den Ergebnissen der  ersten Förderphase des Verbundprojekts optes, dessen Ziel es war, die Fähigkeiten der Studienanfänger/innen zum Selbststudium, insbesondere in mathematik-affinen Grundlagenfächern, zu verbessern und die Chancen für einen erfolgreichen Studienabschluss zu erhöhen. Die Heterogenität in mathematischem Grundlagenwissen sollte ausgeglichen und die Abbruchquote in den MINT-Fächern reduziert werden. Hierfür wurden webbasierte Materialien und ein skalierbares Betreuungskonzept für einen begleiteten Selbstlernprozess entwickelt. Zudem wurden propädeutische Lehr- und Übungsangebote im Fach Mathematik, Kompetenzmanagement durch ePortfolio-Arbeit, formative und summative Testverfahren und eine mediengestützte Begleitung der Studierenden und Lehrenden durch eMentoring und eTutoring entwickelt und erfolgreich implementiert.

Basis der im Verbundprojekt entwickelten Angebote ist die eLearning-Plattform ILIAS, auf der alle Maßnahmen Studierenden, Lehrenden und interessierten Hochschulen verfügbar gemacht wurden. Der Erfolg der Maßnahmen wird durch die projektinterne Evaluation der wissenschaftlichen Prozessbegleitung gesichert. Zudem zeigt sich die Wirkung der Maßnahmen in der Implementierungsfähigkeit bei den Partnerhochschulen. Bei der Verbreitung der Maßnahmen wurde dementsprechend nicht nur auf eine hochschulinterne Verstetigung Wert gelegt, sondern auch auf die dauerhafte Implementierung bei den Verbundpartnern.

Darüber hinaus wurde eigens ein Anwendernetzwerk initiiert, das das Ziel verfolgt, die im Projekt entwickelten Angebote anderen Hochschulen kostenfrei im Sinne der Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung zu stellen. Den Anwender/-innen stehen in einem Pool eine große Auswahl an Materialien, wie Vorkursinhalte, diagnostische Testvorlagen oder Ausbildungsmaterialien für Mentoren oder Tutoren zur Verfügung.

Die Verbundpartner sehen optes+ überaus positiv entgegen und freuen sich sehr, die entwickelten und implementierten Maßnahmen und Angebote weiter auszubauen und sie sowohl an ihren Hochschulen zu verstetigen, als auch anderen Hochschulen kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Vor allem die hochschulformübergreifende Zusammenarbeit wurde und wird als sehr gewinnbringend in Bezug auf die Entwicklung der gemeinsamen Inhalte eingeschätzt. „Ich freue mich sehr über die Entscheidung des BMBF. Die positive Begutachtung und die Empfehlung zur Folgeförderung zeigen, dass wir in diesem Verbund mit unterschiedlichen Hochschultypen (Universität, Fachhochschule und Duale Hochschule) konzeptionell sehr gute Arbeit leisten. Wir können die bereits begonnenen Entwicklungen weiterführen und damit die Wahrscheinlichkeit für einen Studienerfolg weiter erhöhen.“, konstatiert Prof. Dr. Roland Küstermann, Projektleiter optes/optes+.

 


[1] Mit dem Förderprogramm „Qualitätspakt Lehre“ unterstützen Bund und Länder Hochschulen in ganz Deutschland, ihre Studienbedingungen zu verbessern und ihre Lehrqualität zu steigern.